Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
für Verträge zwischen Auftraggeber/Kunde und Produktionsfirma/Künstler
1. Geltungsbereich
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Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge zwischen
Sumner Productions
– nachfolgend „Auftragnehmer“ –
und dem jeweiligen Auftraggeber/Kunden
– nachfolgend „Kunde“.
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Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nur, sofern ihrer Anwendung ausdrücklich schriftlich zugestimmt wurde.
2. Vertragsgegenstand
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Gegenstand des Vertrages sind kreative, künstlerische und/oder produktionstechnische Leistungen, insbesondere:
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Live-Auftritte, Shows oder Performances,
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Content-Produktion,
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Konzeption, Gestaltung und kreative Dienstleistungen,
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technische Produktionsleistungen.
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Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, Vertrag oder der Auftragsbestätigung.
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Änderungen oder Zusatzleistungen bedürfen der schriftlichen Vereinbarung und können gesondert berechnet werden.
3. Vertragsschluss
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Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich.
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Ein Vertrag kommt erst durch schriftliche Bestätigung oder Unterzeichnung des Angebots zustande.
4. Leistungen und Durchführung
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Der Auftragnehmer erbringt seine Leistungen eigenverantwortlich und nach branchenüblichen professionellen Standards.
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Künstlerische und kreative Entscheidungen liegen – soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart – im Ermessen des Auftragnehmers.
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Der Auftragnehmer ist berechtigt, Subunternehmer, freie Mitarbeiter oder technische Dienstleister einzusetzen.
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Angegebene Produktions- oder Liefertermine sind unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich schriftlich als verbindlich vereinbart
wurden.
5. Mitwirkungspflichten des Kunden
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Der Kunde stellt alle zur Durchführung erforderlichen Informationen, Materialien, Freigaben und Zugänge rechtzeitig zur Verfügung.
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Verzögerungen aufgrund verspäteter Mitwirkung des Kunden verlängern vereinbarte Fristen entsprechend.
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Entstehender Mehraufwand wird gesondert berechnet.
6. Vergütung und Zahlungsbedingungen
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Es gelten die im Angebot vereinbarten Preise zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.
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Bei Produktionen mit hohem Vorleistungsaufwand kann der Auftragnehmer Abschlagszahlungen verlangen.
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Zahlungsverzug berechtigt zur Berechnung gesetzlicher Verzugszinsen.
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Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben gelieferte Werke, Nutzungsrechte und Materialien im Eigentum des Auftragnehmers.
7. Nutzungsrechte / Urheberrecht
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Sämtliche Urheber-, Leistungsschutz- und Nutzungsrechte verbleiben grundsätzlich beim Auftragnehmer, sofern nicht ausdrücklich schriftlich
etwas anderes vereinbart wurde.
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Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung auf den Kunden über.
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Ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung dürfen Werke insbesondere nicht:
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verändert,
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weiterverkauft,
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unterlizenziert,
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öffentlich verbreitet
oder außerhalb des vereinbarten Zwecks genutzt werden.
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Der Auftragnehmer ist berechtigt, produzierte Inhalte zu Eigenwerbungs- und Referenzzwecken zu verwenden, sofern keine berechtigten
Interessen des Kunden entgegenstehen.
8. Künstlerische Freiheit
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Künstlerische Gestaltung, Stilmittel und kreative Umsetzung obliegen dem Auftragnehmer.
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Reklamationen aufgrund subjektiven Nichtgefallens stellen keinen Mangel dar.
9. Abnahme und Reklamation
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Der Kunde hat die Leistungen unverzüglich nach Übergabe zu prüfen.
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Offensichtliche Mängel sind innerhalb von 7 Tagen schriftlich anzuzeigen.
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Erfolgt keine fristgerechte Beanstandung, gelten die Leistungen als abgenommen.
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Bei berechtigten Mängeln besteht zunächst ausschließlich Anspruch auf Nachbesserung.
10. Stornierung / Rücktritt durch den Kunden
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Kündigt oder storniert der Kunde den Auftrag vor Fertigstellung, gelten folgende Ausfallhonorare:
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bis 30 Tage vor Leistungsbeginn: 20 %,
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bis 14 Tage vor Leistungsbeginn: 50 %,
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bis 7 Tage vor Leistungsbeginn: 75 %,
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danach: 90 %
der vereinbarten Vergütung.
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Bereits entstandene Fremd-, Reise-, Studio-, Technik- oder Produktionskosten sind vollständig zu erstatten.
11. Ausfall / höhere Gewalt
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Fälle höherer Gewalt, Krankheit, behördliche Anordnungen, technische Ausfälle oder sonstige unvorhersehbare Ereignisse entbinden den
Auftragnehmer für die Dauer der Störung von der Leistungspflicht.
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Schadensersatzansprüche hieraus sind ausgeschlossen, soweit kein vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten vorliegt.
12. Haftung
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Der Auftragnehmer haftet uneingeschränkt nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
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Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und beschränkt auf den
vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.
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Für Datenverlust haftet der Auftragnehmer nur, soweit der Kunde ordnungsgemäße Datensicherungen vorgenommen hat.
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Der Kunde haftet für die rechtliche Zulässigkeit der von ihm bereitgestellten Inhalte.
13. Datenschutz und Vertraulichkeit
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Personenbezogene Daten werden ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Datenschutzvorschriften verarbeitet.
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Beide Parteien verpflichten sich zur vertraulichen Behandlung nicht öffentlicher Informationen.
14. Schlussbestimmungen
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Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
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Gerichtsstand ist – soweit zulässig – der Sitz des Auftragnehmers.
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Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.